Der Hütchenspielertrick nach Ludewig ¶
Allgemein ¶
Der Hütchenspielertrick nach Ludewig geht auf den ehemaligen Bahnchef Johannes Ludewig (1997-1999) zurück. Dabei werden die Wagenreihungen wild durcheinandergetauscht. Der erste Wagen wird mit dem sechsten getauscht, der fünfte mit dem dritten und der vierte mit dem neunten, der vorher gar nicht existierte. Die Krux an der Geschichte ist, dass der Zug zwar normal weiterfährt, aber dadurch alle Sitzplatzreservierungen erlöschen. Eine Rückerstattung der Sitzplatzreservierungsgebühr ist jedoch ausgeschlossen. Neben der Deutschen Bahn profitieren vor allem Fahrgäste, die keine Sitzplatzreservierung gebucht haben.
Wirtschaftliche Folgen ¶
Durch das Einbehalten der Gebühren für Sitzplatzreservierungen generiert die Deutsche Bahn jährlich Einnahmen im hohen fünfstelligen Bereich.
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